Empfehlenswerte Ausflüge

Schloss und Park Fantaisie
Markgräfin Wilhelmine wußte mit den schönen Künsten etwas anzufangen. Ihr Openhaus brachte Wagner nach Bayreuth und das Stadtbild ist von Ihren Schlössen geprägt. Ein weiteres steht etwa 8 Kilometer westlich von Bayreuth - im Schloss Fantaisie. Jedoch konnte Wilhelmine nicht mal den Baubeginn miterleben, sie starb vorher. Ihre Tochter Prinzessin Sophie Friederike erbte das Anwesen. Von Ihr stammt auch der name und die Inneneinrichtung. Im Jahre 2000 wurde dort das 1. Gartenkunstmuseum errichtet.
Aber auch der hiesige Schlosspark beherbergt deutsche Gartenkunst.

Kulmbach
Kulmbach mit seinen rund 27.000 Einwohnern ist nicht nur für seine Brauereien, sondern auch wegen der Plassenburg, die um 1340 entstand, deutschlandweit bekannt.

Prunkstücke der Burg sind der wunderbare Hof und das hier ansässige Deutsche Zinnfigurenmuseum.

Zudem beherbergt Kulmbach das Bayerische Brauerei- und Bäckereimuseum. Die Stadt liegt etwa 20 km nord-nordwestlich von Bayreuth. Am westlichen Stadtrand entsteht aus dem Roten und dem Weißen Main der Main.

 

Felsengarten Sanspareil - eine Märchenwelt ohnegleichen

Den Felsengarten Sanspareil kann man 30 Kilometer westlich von Bayreuth finden. Es erwarten den Besucher ein Ruinentheater und ein Sommerschlösschen der Markgräfin Wilhelmine. Am anderen Ende der Ortschaft steht das Gegenstück zu diesem Schlösschen, die Trutzburg Zwernitz.

 

Burg Rabenstein

Inmitten der Felsenlandschaft der Fränkischen Schweiz- ca. 30 km südwestlich von Bayreuth - steht oberhalb des schmalen Tals des Ailsbaches eine so romantische Burg, dass der Eindruck entsteht, sie ist gerade einem Bilderbuch entsprungen. Das liegt vor allem an den steilen Felsen unterhalb der Burg. Deshalb macht die Anlage auch einen schwer erreichbaren Eindruck. Doch das täuscht. Tatsächlich ist eine Anfahrt mit dem Auto sogar sehr bequem, denn die Burg liegt zugleich auf einem Hochplateau, auf dem die Landstraße von Schönhof in Richtung Langenloh bzw. Kirchahorn entlangführt.
Auf der Burg Rabenstein selber können bei einer Burgführung einige der historisch eingerichteten Räume besichtigt werden. Ein anderer Teil der Anlage dient als Hotel, es gibt eine Gaststätte, zu der im Sommer auch ein schattiger Biergarten gehört. Für weitere Abwechslung sorgen in den Sommermonaten zudem eine Falknerei mit Flugvorführungen und ein kleines Keltendorf.
Aber auch dem Gast, der mit dem Auto bis kurz vor das Burgtor gefahrenen ist, empfehlen wir eine kleine Wanderung, denn nach 10 Minuten Fußweg gelangt man von der Burg aus zur Sophienhöhle. Diese besitzt traumhafte Tropfsteingebilde. Bei einer Führung kann neben Stalagmiten und Stalaktiten auch das rekonstruierte Skelett eines Höhenbären bewundert werden.

 

Burg Pottenstein

Wie ein Keil ragt der markante Felsen, auf dem die Burg errichtet wurde, in das Tal hinein. Obwohl nur schwer zugänglich, ist die mittelalterliche Burg dadurch ein unübersehbarer Mittelpunkt der Stadt Pottenstein, welche ca 35km südwestlich von Bayreuth liegt. Gleichzeitig gilt die Anlage aber auch als die älteste Burg der Fränkischen Schweiz, denn unsere Vorfahren errichteten schon vor rund 1.000 Jahren auf dem Felsen eine erste Befestigung.
Die Anlage ist ein besonders authentisch erhaltenes Baudenkmal, das tiefe Einblicke in vergangene Zeiten gibt. Im Burgmuseum werden umfangreiche Sammlungen ausgestellt. Hierzu gehören Objekte der Vor- und Frühgeschichte, eine Waffensammlung, Bücher, Autographen und drei thematisch hergerichtete Schauräume. Neben dem Rittersaal und dem Roten Salon ist das Elisabethzimmer besonders erwähnenswert, denn auch die Heilige Elisabeth, Ehefrau des Thüringer Landgrafen, lebte von 1227 bis 1228 für kurze Zeit auf der Burg. Weiterhin sind noch der Burggarten und die Zehntscheune der Vorburg zu besichtigen.
Die Burg ist eine besondere Attraktion aber noch lange nicht die einzige Sehenswürdigkeit in Pottenstein. In der unmittelbaren Umgebung liegen die Teufelshöhle, die größte aber nicht die einzige Tropfsteinhöhle der Fränkischen Schweiz; das Felsenbad Pottenstein, das mit seiner naturnahen Gestaltung ein einmaliges Ambiente besitzt; das unterhalb hoher Felsen stehende Museum Fränkische Schweiz im Ortsteil Tüchersfeld und eine Sommerrodelbahn.