Museen

Das Richard Wagner Museum im Haus Wahnfried ist seit Ende Juli 2015 nach drei Jahren Bauzeit wieder eröffnet. Die Dauerausstellungsflächen wurden verdoppelt und gliedern sich künftig nach drei inhaltlichen Schwerpunkten:

  • Im Haus Wahnfried selbst erhält der Besucher einen einmaligen Einblick in die Zeit um 1880 und die Lebenswelt Richard Wagners. Erleben Sie hier einen authentisch-auratischen Ort, an dem das Leben, Werk und Schaffen Wagners eindrucksvoll und abwechslungsreich dokumentiert ist.
  • In einem Neubau ist die Aufführungsgeschichte der Bayreuther Festspiele anhand historischer Bühnenbildmodelle, Kostümen und Apparaturen von den Anfängen bis zur Gegenwart präsentiert. Bis zum 31.1.2016 läuft in diesem Teil des Museums die Ausstellung „Wahnfried oder Ärgersheim - die Geschichte Wahnfrieds“.
  • Zum ersten Mal öffnet das Siegfried-Wagner-Haus seine Türen. Hier erfahren Besucher Interessantes zur Ideologiegeschichte Wagners sowie zur Beziehungen der Familie Wagner zum Regime der Nationalsozialisten und zu Adolf Hitler persönlich.

Zu dem neu entstandenen Museumskomplex gehören außerdem ein unterirdisches Depot, Kino, Museumsshop und Cafeteria. Am Ende des Gartens zum Hofgarten liegt zudem das Grab von Richard und Cosima Wagner.

Außerdem wird der Saal von Haus Wahnfried während der Festspielzeit für die Wahnfried-Konzerte genutzt, wobei unter anderem der Steinway Flügel Richard Wagners gespielt wird.

  • Öffnungszeiten Museum:
    Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr
    Zur Festspielzeit im Juli und August täglich 10 bis 18 Uhr

 

Historisches Museum

Das Museum in der Alten Lateinschule am Kirchplatz präsentiert die Geschichte der Stadt Bayreuth mit allen wesentlichen Aspekten der Bayreuther Stadtentwicklung von Handel und Gewerbe über Kultur und Soziales bis hin zur großen Politik.
Seine Sammlung schöpft aus dem historischen Erbe der Stadt und ihres Umlandes. So vermitteln ein Stadtmodell Bayreuths aus dem Jahr 1763 sowie Stadtansichten und -pläne der Jahre 1680 bis 1820 eine Vorstellung der baulichen Entwicklung.

Zahlreiche Exponate führen den Besucher mitten in die Geschichte des markgräflichen Fürstentums Bayreuth und Bayreuths Stellung als Residenzstadt. Nicht zuletzt die Ausstellung von Biedermeier-Möbeln sowie sonstigen Ausstattungsgegenständen machen das Bayreuth vergangener Zeiten lebendig. Glanzpunkt ist die Sammlung der Stiftung Burkhardt als die weltweit umfangreichste Kollektion an Bayreuther Fayencen.

Öffnungszeiten: Di. - So. 10 - 17 Uhr, Juli/August täglich 10 - 17 Uhr

Eintritt: 2,00 €  Erwachsene / 1,00 € ermäßigter Preis (Schüler, Studenten, Gruppen ab 10 Personen, Behinderte)

 

Urweltmuseum Oberfranken

In spannenden Ausstellungen wird Wissen mit Versteinerungen, Kristallen und Gesteinen präsentiert. An vielen Stellen ist Anfassen erlaubt. Riesige Dinos, begehbare Kristalle, Pflanzen aus einem Urweltdschungel und unzählige Tiere wie Fischsaurier, Krokodile, Ammoniten sowie Fische aus einem tropischen Flachmeer führen die Besucher durch Millionen Jahre Erdgeschichte in Oberfranken.

Öffnungszeiten

Di-So 10-17 Uhr Zur Festspielzeit und in den bayerischen Sommerferien auch am Montag – letzter Einlass: 16:30Uhr

Eintrittspreise:

Museum, Dinogarten, Drachenkeller und Sonderausstellung:

3.50 Euro, ermäßigt: 2,50 Euro
ermäßigt sind: Schulkinder, Behinderte, Gruppen ab 10 zahlenden Personen pro Person

 

Jean Paul Museum

Das Jean-Paul-Museum der Stadt Bayreuth wurde anlässlich des 250. Geburtstags (21.3.2013) des großen oberfränkischen Dichters vollständig neu gestaltet und pünktlich zu diesem Jubiläum wiedereröffnet. 

Diese wohl bedeutendste Privatsammlung zu Jean Paul machte es möglich, dem Dichter 1980 ein Museum unter der Leitung des Direktors Dr. Manfred Eger einzurichten. Die Stadt konnte es 1994 deutlich erweitern und seither weitere wertvolle Handschriften Jean Pauls sowie Dokumente zu seinem Leben und Werk erwerben.

Untergebracht ist das Museum im ehemaligen Wohnhaus von Richard Wagners Tochter Eva und deren Mann Houston Stewart Chamberlain.

Öffnungszeiten:        Sept.  – Juni: täglich 10 – 12 Uhr, 14 – 17 Uhr /

                                   Juli/August: täglich 10 – 17 Uhr

                                   24./25.12.: geschlossen / 31.12.: 10 – 14 Uhr / 01.01.: 13 – 17 Uhr

Eintrittspreise:          Erwachsene: 2 €; Schüler, Studierende, Schwerbehinderte: 1 €

 

Franz-Liszt-Museum Bayreuth

Am 22. Oktober 1993, dem 182. Geburtstag Franz Liszts, wurde das Franz-Liszt-Museum eröffnet. Die Basis für dieses Museum bildet die etwa 300 Bilder, Handschriften und Drucke umfassende Sammlung des Münchner Pianisten Ernst Burger, die 1988 von der Stadt Bayreuth angekauft und inzwischen durch eine Reihe von Leihgaben der Richard-Wagner-Stiftung ergänzt wurde.

In unmittelbarer Nachbarschaft zu Haus Wahnfried, dem Wohnhaus seines Schwiegersohnes Richard Wagner, stellt dieses Museum eine Vervollständigung der Dokumentation der wohl bedeutendsten Epoche im Bayreuther Musikleben dar. Die Ausstellung orientiert sich an Leben und Werk Franz Liszts und ist im Wesentlichen chronologisch aufgebaut. Seine Lebensabschnitte werden auf biographischen Tafeln zusammengefasst. Eine qualitativ hochwertige 5-Kanal-Audio-Anlage begleitet den Besucher auf seinem Rundgang durch das Museum mit Musik von Franz Liszt.

Zu sehen sind unter anderem einige der wertvollsten und schönsten Liszt-Porträts, ein Tagebuch des jungen Franz Liszt und weitere Gegenstände aus seinem persönlichen Besitz, der Ibach-Flügel aus der Halle des Hauses Wahnfried, Liszts Stummklavier, eine Lebend- und eine Totenmaske, handschriftliche Briefe, darunter zwei charakteristische Briefpaare aus der Korrespondenz mit Richard Wagner, seltene Werkerstausgaben und vieles mehr.

Öffnungszeiten:        September – Juni: täglich 10 – 12 Uhr, 14 – 17 Uhr
                                   Juli/August: täglich 10 – 17 Uhr

                                   24./25.12.: geschlossen; 31.12.: 10 – 14 Uhr; 01.01.: 13 – 17 Uhr

Eintrittspreise:          Erwachsene: 2,00 €; Schüler, Studierende, Schwerbehinderte: 1,00 €

 

Archäologisches Museum

 

Das Museum ist im 1759/60 errichteten Italienischen Bau des Neuen Schlosses untergebracht. Das den Ausstellungsräumen eingegliederte Jagdzimmer zeichnet sich durch seine naturalistischen Stukkaturen von J. B. Pedrozzi aus.

In acht Räumen werden Funde von der Altsteinzeit bis zum Mittelalter gezeigt, die der Historische Verein seit seiner Gründung im Jahre 1827 zusammengetragen hat. Die Exponate kommen vorwiegend aus dem östlichen Oberfranken, wobei die Fränkische Schweiz und das Bayreuther Umland die regionalen Schwerpunkte bilden. Als Höhepunkte der Ausstellung sind jungsteinzeitliche Steinäxte, über 80 Tongefäße aus der Hallstattzeit und vorzüglich gearbeiteter keltischer Bronzeschmuck zu nennen.

Zahlreiche Text- und Schautafeln bieten umfangreiche Informationen. Rekonstruktionen eines Webstuhls, eines Steinbohrers und eine originale Schiebemühle ergänzen die Ausstellung um einen experimentellen Bereich.

 

Öffnungszeiten:        Ende April – Anfang November: Sa. 10 – 15 Uhr
                                   1. Sonntag im Monat: 10 – 12 Uhr und Führungen nach Vereinbarung
                                   November – April: Führungen nur nach Vereinbarung

Eintritt:                      1,00 €/ 0,50 € (ermäßigt)

 

Porzellanmuseum

Zeitreise durch die Welt des Porzellans

„Unter dem Motto „Mit der Zeit gehen“ führt eine Reise durch die Faszination des Porzellans im Wandel der Zeiten (1899-1999) – vier Stationen mit begehbaren Inszenierungen, plakativ, interessant und „live“ im Kontext der Zeit.“

Die Zeitreise beginnt zur Jahrhundertwende mit Eindrücken vom Leben in einem großbürgerlichen Wohnhaus anno 1899. Ein Stopp im Jahr 1920 gibt die noble Bahnhofsatmosphäre dieser Epoche wieder. Die farbenfrohe Welt der 50er wird auf der Terrasse des „Hotel Bayreuth“ inszeniert.

Zurück in die Gegenwart gelangen Sie im letzten Jahr des vergangenen Jahrtausends im Café „Alta“, dem angesagten Laden von 1999 mit coolem Ambiente, Designer-Stühlen und Buchenholztheke. „Hip“ eben, denn auch die Sprache ist auf der Reise durchs Jahrhundert nicht stehengeblieben.

Öffnungszeiten:        Mo. – Fr.: 10 – 16 Uhr, Sa.: 10 – 13 Uhr sowie nach Vereinbarung

Eintritt:                      2,00 €/ 1,50 € (ermäßigt)

 

Maisel’s Brauerei und Büttnermuseum

Aus Liebe zur Tradition hat die Brauerei Gebrüder Maisel die alte Brauerei aus der Gründerzeit für die künftigen Generationen als "Museum zum Anfassen" erhalten. Hier funktionieren Maschinenhaus, Sudhaus und Büttnerei so, als wären die Brauer und Büttner mal eben zur Mittagspause entfleucht. Tauchen Sie ein in die faszinierende Brau- und Erlebniswelt und lernen Sie die gute alte Zeit kennen.

Die Besichtigung des Museums ist im Rahmen von Führungen möglich, die für Einzelbesucher von Montag bis Sonntag jeweils um 14.00 Uhr stattfinden. Gruppenführungen ab 12 Personen sind nach telefonischer Absprache an allen sieben Tagen der Woche zu individuellen Zeiten buchbar, auch abends. Dauer einer Führung mit anschließendem Aufenthalt bei einem Glas Maisel's Weisse in der "Alten Abfüllerei" ca. 90 Minuten. Der Eintrittspreis (incl. einem Glas Maisel's Weisse) beträgt 5,00 € für Erwachsene und 3,00 € für Jugendliche (incl. einem alkoholfreien Getränk).